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Montag, März 26, 2018

Deutschland für Junior zu gefährlich? (Update)

Wir haben 2019 die Rückkehr nach Deutschland geplant. Aber soll man das in Anbetracht der Sicherheitslage auf den Straßen wirklich tun?

Mein Alptraum ist, dass mein wohlerzogener Sohn irgendwann seine Kneipen- und Disco-Zeit hat und dann irgendwann einen Run-In mit den Neubürgern aus Syrien, Irak, Afghanistan und anderen Ländern hat. Natürlich ist der Großteil dieser Menschen friedlich, die Merkel seit 2015 eingeladen hat. Aber ein kleiner Teil dieser Leute ist es gewohnt, Streitigkeiten bürgerkriegsartig mit dem Messer auszutragen. Jedenfalls wenn eine abschreckende Brutalo-Polizeimacht oder soziale Mechanismen wie Blutrache fehlen, die in ihren Heimatländern die Streitlust im Zaume hält. In Deutschland droht ein bisschen Jugendhaft, wenn sie einen "Bio-Deutschen" oder anderen Menschen "messern".

Großburgwedel ist ein verschlafenes Städtchen ganz in der Nähe meiner eigenen niedersächsischen Heimatstadt. Jetzt haben dort "jugendliche" Syrer eine Frau vorm Supermarkt "gemessert", so dass die 24-Jährige im Koma liegt. Vor 2015 wäre so etwas ähnlich wahrscheinlich gewesen wie eine Landung von Außerirdischen vor einem großburgwedler Supermarkt.


https://www.bild.de/regional/hannover/polizei/teenie-sticht-frau-nieder-not-op-55200632.bild.html

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Burgwedel-Messerstecherei-vor-Edeka-Supermarkt-bei-Hannover

Natürlich geht der Zuzug der von der Politik gewollten Neubürger weiter. Ich will ja auch gar nicht, dass etwa die "Nazi-light"-Alternative im Bundestag irgendwann mal die Regierung übernimmt und Gott sei Dank ist das völlig ausgeschlossen. Aber die Sicherheitslage lässt mich überlegen, wie ich mit meinem Sohn dort leben könnte, in diesem neuen Deutschland. Sicher mit Vorkehrungen ähnlich wie es unser Familienzweig auf den Philippinen macht. Also die Kids immer irgendwo hinfahren und abholen. Nur fehlt in Deutschland die bewaffnete Security, die Innenstadtzonen und Pub-Meilen sicher macht.

In der guten alten Zeit mussten die Deutschen noch ihre Verbrechen selber begehen... 


Ist Deutschland noch ein Land wo man seine Kinder großwerden lassen sollte? Insbesondere wo wir erst ganz am Anfang der o.g. Entwicklung stehen. Irgendwann werden sicherlich Schusswaffen Einzug halten in die neuen Jugendgangs. Aber auch gegen fünf Teenager mit Messern kann man sich halt schlecht zu Wehr setzen. Und selbst wenn man es mit dem "Kurzschwert unter der Jacke" halb scherzhaft gesagt schaffen würde, die Jugendgang in Schach zu halten, würde man anschließend sicher selbst als "Supernazi" für die nächsten Jahre in den Knast einfahren. Auch wenn die lieben zugezogenen "unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge" in Praxi vielleicht zwischen 20 und 30 sind. Oder zumindest gefährlich wie bewaffnete Erwachsene.

Ich ertappe mich dabei zu denken, dass ich wegen dem leiblichen Wohl von Junior wohl doch weiter die Smogluft im sonst sicheren Taiwan in Kauf nehmen muss.

Update: Was sagt die Kriminalstatistik? Hier die Stadt Leipzig:
https://www.mdr.de/umschau/faktencheck-sicherheitslage-mitteldeutschland-100.html
Drastischer Anstieg der ausl. Tatverdächtigen 2015 auf 2016 von 4392 auf 10343.
Taten gegen die sex. Selbstbestimmung: 2015-2016: 341 auf 399 gestiegen.
Straftaten gegen das Leben gleich geblieben mit 29 (2015, 2016) jedoch starker Anstieg gegebenüber 2014 (17).



Kommentare:

Martin hat gesagt…

Hi Ludigel,
erst mal alles Gute zum Gebultstag!!

Meine Überlegung dazu: die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes auf den Philippinen ist 67 Jahre, in Taiwan 74 Jahre und in Deutschland 75 Jahre. Ich würde meinen, solange man nicht dort wohnt, wo Verdächtige über den Haufen geballert werden ist es schon mal besser.
Wenn die bewaffneten Securities einen Sicherheitszuwachs bringen, müsste man vor allem dort sicher sein, wo es viele Waffen gibt. Denn dort haben die Securities natürlich auch welche. Das glaube ich aber nicht. Aber andere - wie z.B. die Mitglieder der US NRA sehen das nicht wie ich sondern eher wie Du.

Ludigel, ich würde mal folgende Frage stellen: wo wird sich Dein Sohn als "Mischling" akzeptierter fühlen? Ich meine es ganz im Ernst, denn ich habe für die Antwort kein Gefühl und ich glaube dass die Antwort wichtiger sein könnte als die bisherigen Überlegungen. Oder war das jetzt politisch inkorrekt?
Viele Grüße
Martin

"Ludigel" hat gesagt…

Das ist eine gute Frage! Wie sieht es in Taiwan aus? Einmal hatte Junior zwei Teenager hinter sich her dackeln über 1 km die sich über ihn lustig gemacht haben, aber da war ich dabei. Er geht ja hier auf die deutsche Schule, da kriegt er also keine Hänselung. Man merkt nur, dass die Lehrer die Maßstäbe von "rein" deutschen (klingt furchtbar der Begriff) Kindern an ihn anlegen. Etwa kriegten wir massenhaft sicher richtige Hinweise, dass Junior sprachlich nicht auf der Höhe war. Aber bei den rein taiwanischen Klassenkameraden beschwerte sich da keiner. Aber mittlerweile hat er sich deutlich verbessert.

Wie ist es in Deutschland als hellhäutiger braunhaariger Junge mit asiatischem Einschlag im Gesicht? Ich denke, er geht vielleicht in der Schwankungsbreite unter mit deutschem Namen und Familiennamen, denn einen "Liedschatten" hat man auch so in D manchmal - soll ein Erbe der Hunnen(?) sein.

Er würde in D auf eine der halbstaatlichen Schulen gehen, Marke Waldorf. Auf eine staatliche Schule möchte ich ihn nicht schicken. Schon zu meinen Zeiten war es wesentlich raubeiniger als eine Privatschule (ich war auf staatlicher) und heute mit abgeschlossenen Gruppen von Neubürgern, türkischen Gruppen u.ä. hört man einfach zu viele Horrorgeschichten.

Ich muss immer an den jungen Mann aus offenbar thailändisch-deutscher Ehe denken, der von einem Türken (Amateurboxer) totgeschlagen wurde. Das ist wohl eher das Problem. Denke ich.

"Ludigel" hat gesagt…

Zu den Securityzonen in Manila Philippinen noch mal: Das sind die Zonen wo man sich subjektiv sicher fühlt, der vielen bulligen Männer mit dicken Knarren wegen. Man denkt, dass sich die Gangster da nicht rein trauen. Andererseits schützt es nicht vor normaler Gewalt durch Nichtprofessionelle. Etwa wie hier im Blog zu lesen der betrunkene US-Amerikaner, der von vier Leuten in einem noblen Volvo erstochen worden ist, weil er auf dessen Motorhaube geklopft hatte. Hier stand die Security stumm danaben und hat nicht mal den Krankenwagen gerufen.

Man müsste eine detaillierte Statistik haben um zu sehen, ob die Waffen da wirklich was bringen. Oder ziehen die Securitistas einfach den Kopf ein wenn was los ist?