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Sonntag, Juli 30, 2017

Briefe digitalisiert kriegen? Funktioniert nicht! (UPDATE: Doch! Klappt jetzt)(UPDATE: Und wieder nicht)

Das Startup Digitalkasten.de funktioniert bei mir jedenfalls nicht

Es klingt für Leute wie mich, die derzeit überlegen zwischen Deutschland und dem Ausland zu pendeln sehr verlockend: Das Startup Digitalkasten.de will für 20 Euro Flatrate im Monat alle Post einscannen und einem als Email schicken [Korrektur: Als PDF per Webseite zur Verfügung stellen]. Nur Pakete sind natürlich ausgenommen.

Führte sofort zu der Frage: Was ist mit dem STERN, der daheim per Post ankommt? Antwort vom Support: Da werden Vorderseite und Rückseite gescannt und ich kann über die Webseite entscheiden, ob ich ihn (wie auch alle digitalisierten Briefe) in einer Sammelsendung zu mir schicken lasse oder vernichten lasse. Soweit so gut, auch wenn es Zusatzkosten macht, 2.50 Euro plus Porto. Alle heftartigen Dinge werden so behandeln.

Nächste Frage: Was ist mit dem Zeug, das über CITIPOST bei uns ankommt. Antwort vom Support: Der Service funktioniert nur mit der Deutschen Post. Also schon mal unbefriedigend. Dahinter steht, dass die Deutsche Post einen Nachsendeauftrag möglich macht, CITIPOST wohl nicht.

Dann fragte ich mich, wie das bei unserer Einfamilienhausadresse mit den diversen Vornamen klappen soll. Wir kriegen ja Post etwa mit folgenden "Vornamen":

Anton
Thomas
Sabine
Eheleute
Familie                .......... Meier

(Namen geändert). Auf der Anmeldung von Digitalkasten.de kann ich aber nur einen Vornamen angeben. Also gab ich einen String an wie "Anton/Thomas/Sabine/Eheleute/Familie", was aber offensichtlich nicht funktioniert hat. Ab dem 24.07. (Mo) sollte die Post digital kommen, jedoch blieb mein Postfach auch am 28. (Fr) noch leer. Der Digtialkasten.de hat mir schon eine Rechnung geschickt. Als ich gleich mit Bitte um technische Klärung wegen Nullfunktion zurück schrieb, bekam ich an diesem und nächsten Tag keine Antwort. "Leo@..." fand ich schließlich im Web und er wollte sich dann "in wenigen Minuten" zurückmelden. Hat er aber nicht. Daher habe ich ihn nun gebeten, meinen Account zu deaktiveren, die Problematik aber trotzdem zu klären. Dann kann ich ja einen neuen Account aufmachen.

Mein Verdacht ist, dass sich niemand um multiple Vornmaen bei Einfamilienhäusern Gedanken gemacht hat. So ganz trivial ist die Problematik ja nicht. Wohne ich in einem Wohnblock mit 100 Parteien und gibt es mehrere Meiers dort, wäre ja ein Forwarding sämtlicher Vornamen in Kombi mit dem Familiennamen fatal. Ergo kann man wohl nur einen einzigen Vornamen pro Account haben - soweit meine Vermutung. Obige Kombo für Anton...Familie würde also möglicherweise 5 Accounts a 20 Euro brauchen. Geht so gar nicht.

Also liebes Startup Digitalkasten.de, einfach noch mal drüber nachdenken. Wie wäre es, wenn man gegen Perso-Kopie auch andere Vornamen unter der selben Adresse zu sich forwarden könnte? Von mir aus für 2 Euro extra im Monat? Aber einfach noch mal nachdenken.

Soweit hat Digitalkasten.de bei mir die Note "funktioniert nicht", was eine Schulnote ergäbe, die eher weit unten ist.

Ich mache ein Update, wenn der Support sich bei mir meldet.

UPDATE: Auch am Montag Mittag noch keine Antwort auf meine Supportanfrage vom Donnerstag. Keine technische Info. Habe mittlerweile gebeten den Account zu deaktiveren und Kündigungsfrist anzugeben.
Nicht nur, dass ich mich aus der Ferne um die Post zu kümmern, jetzt muss ich auch noch um Digitalkasten.de kümmern.

UPDATE2: Support zeigte sich hoffnungsvoll, dass es nach noch ein paar Tagen mehr auch funktioniert und mittlerweile geht es! Die Digitalpost kommt! Man muss also ggf. mit 2 Wo. Vorlauf rechnen statt mit ein paar Tagen, wie auf der Webseite angegeben. Es kommen offenbar auch alle möglichen "Vornamen" und nicht nur der meinige...

UPDATE3: Am 09.08. habe ich von der Funktion Gebrauch gemacht, mir einen Teil der Post doch (als Paketsendung) nach Hause nach Deutschland schicken zu lassen. Grund war, dass meine Mutter zu Hause einen Otto-Katalog erhalten sollte und dass ich einen kleinen Artikel, der per Brief gekommen war, nicht monatelang gebührenpflichtig bei DIGITALKASTEN.DE lagern wollte. Eigenartigerweise habe ich seither (heute ist der 17.08.) keine Post mehr im Digitalkasten, obwohl bei mir zumindest jeden zweiten Tag Post kommt. Auch der wöchentlich erscheindende STERN hätte längst dabei sein müssen. Er würde dann nur mit Deckblatt und Rückseite gescannt und ich würde ihn in Hardwareform nach Hause schicken lassen. Aber nun hat sich der Account offensichtlich deaktiviert. Ich warte auf die Antwort vom Support...

UPDATE4: (18.08.2017): Der Support hat sich diesmal nicht per Email, sondern in einem Supportportal gemeldet, das nicht so einfach verlinkt ist, so dass ich es erst jetzt gefunden habe. Dort schiebt es der Support auf die Deutsche Post. Da seit dem 09.08. keine Post mehr digitalisiert wurde, aber praktisch täglich Post kommt, muss man wohl das Fazit ziehen, dass der Service nicht wirklich funktioniert. Der Support schlägt vor, ich solle mich bei der Deutschen Post beschweren.
Erstmal werde ich feststellen lassen, ob daheim noch Post ankommt oder nicht. Möglicherweise verschwindet alle Post zur Zeit im Schwarzen Loch!
Soweit Schultnote 6, denn es gibt nicht nur Mängel, sondern vor allen Dingen undefinierte Zustände, bei denen man keine Ahnung hat was los ist.
Hat jemand die Telefonnummer von Postminister Gscheitle? Oder ist der nicht mehr aktuell?

Freitag, Juli 21, 2017

Nächste vorhersehbare Unvorhersehbarkeit

Wieder wird meine Sino-Filippinische* Familie völlig überrascht sein

Es ist immer das selbe. Ich bin unsere Familien-Cassandra und analysiere und prognostiziere sorgfältig. Etwa wenn die per Definition geschäftstüchtigen Taiwanis und Filippinis in unserem neu entstandenen Familienclan wieder mal eine Investition in Manila planen. Dann schreibt es so eine schwarze Null wie von mir prognostiziert oder geht so schief, wie von mir vorher gesagt. Mir macht das ja auch keinen Spaß, aber die Idee meiner asiatischen Familienmitglieder, mit irgendwelchen "me-too"-Projekten als hunderttausendster Anbieter "reich" zu werden, funktioniert ja doch eher nicht. Sonst wäre ja alle Hundertausend auch schon reich.

Trotzdem sind chinesischstämmige Menschen sehr von sich selbst überzeugt und hören insbesondere Bleichgesichtern nicht zu. Weil die per Definition weniger intelligent und geschäftstüchtig sind.

Jetzt ist es wieder so weit. Unsere in Manila gekauften Condos steigen noch im Wert, aber die Miete sinkt rapide, wie ich gerade ergoogelt habe. Genau in unserer Gegend, wo die Condos noch gebaut werden. Also sollte man schnell verkaufen. Prognostiziert hatte ich das schon vor 1 Jahr oder so. Denn da fing die politische Instabilität auf den Philippinen u.a. mit "Todesschwandronen" an und erste Expats schrieben dort in den Blogs, sie würden überlegen wieder weg zu ziehen oder ihre Bekannten seien schon weg. Und die sind Hauptkunden der Wohnungen für uns. Allerdings ist der wahre Grund wohl eher ein Überangebot an immer noch massenhaft gebauten Condoanlagen. Ganz Manila ist eine einzige Condo-Baustelle. Auch davor hatte ich einst schon gewarnt.

Warnungen werden weggekichert, dann tritt alles wie von mir prognostiziert ein und meine Sino-Fillis sind mal wieder völlig erstaunt, was unvorhersehbarer Weise passiert ist.

"Was wird es diesmal wieder kosten?" (Mr. Tanner/"Alf")

* war mal rein taiwanisch, hat jedoch starke Tendenz zur Philippinisierung...

UPDATE: Wir verkaufen mal eine, grob proportional zum polit. Risiko dort werden auch noch weitere verkauft.